2017-08-25.: neues deutschland, Viel Kritik am Verbot von »Linksunten Indymedia«

„Via Twitter rief das Blockupy-Bündnis zur Solidarität mit dem Netzwerk auf. ‚Wir sind alle indymedia und wir alle sind linksunten‘, hieß es in einem Tweet in Anspielung auf den Grundgedanken des Portals, wonach jeder ohne Registrierung Beiträge auf der Plattform einstellen kann.
Der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko (LINKE) würdigte die Plattform via Twitter mit den Worten: ‚Gegen Nazis, Identitäre, Abtreibungsgegner ist #Linksunten unverzichtbar. Wahrscheinlich buhlt die CDU im Wahlkampf um genau diese Gruppen.‘ Auch die Thüringer LINKEN-Politikerin Katharina König-Preuss wandte sich gegen das Verbot und betonte die Relevanz der Plattform für die Zivilgesellschaft. ‚Während #Verfassungsschutz Akten und Infos schredderte, veröffentlichte #linksunten Infos über #NSU und dessen Umfeld‘, twitterte sie und zählte in weitere Beispiele auf, in denen das Portal wichtige Recherchen, etwa zu rechtsradikalen Gruppen, publizierte. ‚Noch mal 4 Jahre de #Maiziere und Axt am Freiheitsbaum ist durch. Dann haben wir die Law-and-order-Republik statt Demokratie‘, warnte Königs Parteikollege, der Bundestagsabgeordnete Niema Movassat.“

Quelle:
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1061690.viel-kritik-am-verbot-von-linksunten-indymedia.html