Einen eigenen Rechner zu einem Do It Yourself Media-Server machen und mit dem internet verbinden

Am 09.09.2020 wurde hier die – mit der Software „Do It Yourself Media“ (DIYM) betriebene – Webseite gei-ge.de vorgestellt. In dem Artikel war eine Anleitung, die die Installation der DIYM-Software auf einem Virtual Private Server [ausführlicher auf Englisch] mittels des Li­nux-Terminals erklärt, verlinkt: https://gei-ge.de/downloads/Anleitung_diym_php.pdf.

Am 12.09. wurde hier außerdem erklärt, wie das Linux-Terminal auch auf einem Windows-Rechner verwendet werden kann.

Im jetzigen Artikel wird nun erklärt, wie Du aus einem Windows-Rechner einen Linux-Rechner machen und diesen als internet-Server (z.B. für die nächste DIYM-Seite) nutzen kannst. Du kannst die DIYM-Software nämlich auch auf einem eigenen – anderweitig nicht (mehr) genutzten – Rechner installieren und diesen als Server verwenden und mit dem in­ternet verbinden:

https://de.indymedia.org/tutorial/105992

gei.ge.de – verlinkt bei infopartisan.net und im untergrundblättle

https://gei-ge.de/node/1599546536783512/

http://infopartisan.net/

/

https://web.archive.org/web/20200916171143/http://infopartisan.net/

„gei.ge.de – verlinkt bei infopartisan.net und im untergrundblättle“ weiterlesen

Das Linux-„Terminal“ auf einem Windows-Rechner verwenden, um DIYM auf einem Server zu installieren

Kürzlich wurde eine Anleitung für die Installation der Do It Yourself Media-Software auf einem Server veröffentlicht. In dem Artikel hieß:

„Grundlegende Voraussetzungen für das Funktionieren der hiesigen Anleitung sind ein Virtual Private Server [ausführlicher auf Englisch] (nicht nur Shared Hosting), eine internet-Verbindung und ein Terminal. ‚Terminal‘ ist auf Apple- und Linux-Rechnern die Bezeichnung für das Kommandozeile-Programm und ermöglicht, via internet Befehle auf einem Server ausführen. […] ich [werde] in Kürze einen Artikel posten, der erklärt, wie Du mit einer sog. Linux-Liveversion auf USB-Stick an einem Windows-Rechner mit dem Terminal arbeiten kannst.“

Auch diese zusätzlichen Erläuterungen sind jetzt veröffentlicht worden:

https://de.indymedia.org/tutorial/103505

Serie bei EmRaWi

Teil 1 vom 14.08.2020: DIYM-Vorstellung 1: Was ist DIYM?

https://emrawi.org/?DIYM-Vorst-1-Was-ist-DIYM-1069

Teil 2 vom 10.09.2020: DIYM-Vorstellung 2: Installation der Software

https://emrawi.org/?DIYM-Vorstellung-2-Installation-der-Software-1123

Teil 3 vom 08.10.2020: DIYM-Vorstellung 3: Das Linux-Terminal (auch auf einem Windows-Rechner) verwenden, um die DIYM-Software auf einem internet-Server zu installieren

https://emrawi.org/?DIYM-Vorstellung-3-Das-Linux-Terminal-auch-auf-einem-Windows-Rechner-verwenden

Teil 3:

Teil 2: „Serie bei EmRaWi“ weiterlesen

Interviewankündigung: Peter Nowak zu de.indy – Di., den 04.08., 19 – 20 Uhr; Radio Flora

Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen“.- Ausgabe August 2020

Am Dienstag, den 4.8. wird es von 19 – 20 Uhr folgende Beiträge geben:

-Gespräch mit dem Gefangenen Thomas Meyer-Falk zu „Terrorismusverdacht“ wegen Massaks verbrannter LKW´s?

-Widerstand und Repression in Stuttgart

-München: Urteile im TKP/ML Prozes

-Das Urgestein der linken Medienszene im Fokus des Verfassungsschutzes: Hände weg von de.indymedia!

Die Sendung wird wiederholt am Donnerstag, den 6.8 von 11 -12 Uhr, den Dienstag, den 11.8.von 19:00-20:00, Donnerstag, den 13.8. von 11 -12 Uhr und von 22-23 Uhr.

Zu empfangen per Livestream über: www.radioflora.de

Genaueres zu den Themen:

„Interviewankündigung: Peter Nowak zu de.indy – Di., den 04.08., 19 – 20 Uhr; Radio Flora“ weiterlesen

EuGH für Menschenrechte (v. 23.6.20): „Das Blockieren ganzer Webseiten gibt Anlaß zu ernster Sorge“

1. Das Bundesinnenministerium am 25.08.2017:

„Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière hat heute die linksextremistische Internetplattform ‚#linksunten.#indymedia‘ … verboten und aufgelöst.“

„Ziel ist es, die Internetplattform ‚linksunten.indymedia‘ dauerhaft abzuschalten.“

2. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg am 23.06.2020 über russische Fälle der Sperrung ganzer Webseiten:

„The Court reiterates that the wholesale blocking of access to a website is an extreme measure which has been compared to banning a newspaper or television station (see paragraphs 15 and 16 above). Such a measure deliberately disregards the distinction between the legal and illegal information the website may contain, and renders inaccessible large amounts of content which has not been identified as illegal. Blocking access to the entire website has the practical effect of extending the scope of the blocking order far beyond the illegal content which had been originally targeted (compare Ahmet Yıldırım, cited above, § 63). […]. However, even if there were exceptional circumstances justifying the blocking of illegal content, a measure blocking access to an entire website has to be justified on its own, separately and distinctly from the justification underlying the initial order targeting illegal content, and by reference to the criteria established and applied by the Court under Article 10 of the Convention (see Ahmet Yıldırım, § 66, and Kablis, § 94, both cited above). Blocking access to legitimate content can never be an automatic consequence of another, more restricted blocking measure in the way in which section 15.3 allows the authorities to extend a limited blocking request to encompass an entire website. Any indiscriminate blocking measure which interferes with lawful content or websites as a collateral effect of a measure aimed at illegal content or websites amounts to arbitrary interference with the rights of the owners of such websites. The Government did not put forward any justification for the wholesale blocking order. They did not explain what legitimate aim or pressing social need the Russian authorities sought to achieve by blocking access to the applicants’ online media. The applicants’ claim that the true objective of the Russian authorities was to suppress access to the opposition media outlets gives rise to serious concern. The UN Human Rights Committee and Special Rapporteurs have emphasised that targeting online media or websites with blocking measures because they are critical of the government or political system can never be considered a necessary restriction on freedom of expression (see paragraphs 16 and 25 above). Lacking any justification for the wholesale blocking orders targeting the applicants’ websites, the Court finds that they did not pursue any legitimate aim.“ (Textziffer 37 und 38)

3. Das Kuriose an dem deutschen Fall: Inzwischen behaupten Bundesinnenministerium bzw. die dieses vertretenende Rechtsanwaltskanzlei (S. 2 oben) und Bundesverwaltungsgericht, die fragliche internet-Seite sei gar nicht verboten worden:

„Regelungsgegenstand des Verbotsbescheids ist nicht das Verbot des unter der Internetadresse ‚http://linksunten.indymedia.org‘ betriebenen Veröffentlichungs- und Diskussionsportals, […].“ (https://bverwg.de/de/290120U6A1.19.0; Textziffer 33)

Siehe dazu:

linksunten.indymedia

Was ist eigentlich noch verboten?

http://trend.infopartisan.net/trd0620/t340620.html